Montag, 7. September 2020

Island 2020 winterliches Kerlingarfjöll

Kurzer Zwischenstopp beim Hjalpafoss. 


Und ein etwas längerer Aufenthalt beim Gullfoss. Danach geht es auf die Kjölur Hochlandpiste, die aber noch gut 10 km asphaltiert ist, um dann aber in eine wirklich schlechte Schlaglochpiste überzugehen. 50 km werden da zu einer fast zweistündigen Zitterpartie im wahrsten Sinne des Wortes.





Der riesige Gletscher Langjökull


Die Hütte erreichen wir bei Sonnenuntergang und die letzte Steigung schaffen wir nur knapp, da auf einigen Metern Schnee liegt und unser Bus nur mit Sommerreifen ausgerüstet ist. Die sind zwar neu, aber Winterreifen oder All Terrain Reifen würde ich gar nicht mehr bekommen, 215 R14 ist halt keine gängige Reifengröße mehr. Und Schneeketten habe ich zwar zwei Paar mit, aber für die letzten Meter die anzulegen, wäre jetzt nicht so toll gewesen. Die Hütte ist das ganze Jahr über geöffnet, aber im Winter nur mit Spezialfahrzeuge zu erreichen. Billig ist es auch nicht hier, sogar das Camping kostet 5000 Kronen (Standard wäre 3000).




Die Straße ins Heißquellengebiet hinauf ist wegen Schneeverwehungen auch für Geländeautos nur zur Hälfte befahrbar, dann muss man zu Fuß die Piste hochlaufen. Da gehen wir gleich von der Hütte unsere Wanderung nach.









Der schmelzende Schnee macht leider aus dem lehmigen Boden eine Schlammwüste, mit jedem Schritt wird man größer und schwerer.



Da am nächsten Tag das Wetter schon wieder schlechter wird, fahren wir am späten Nachmittag noch hinaus nach Geysir. Ein letzter schöner Blick zurück auf das Bergmassiv.




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