Vom Vindelfjell Naturschutzgebiet zurück in die Zivilisation
Mittwoch, 19.9.: Wie erwartet, regnet es wieder, sodass der Abschied aus dieser schönen Landschaft nicht so schwer fällt. Unsere erste Fahrtetappe führt bis Vilhelmina, wo wir in einem Hotel ein Mittagsbuffet mit Lasagne und gutem Salat „erwischen“. Den Nachmittag fahren wir, bis auf einen Tankstopp, durch, zum Glück ist zwischendurch das Wetter freundlicher, allerdings gibt es auch einige sehr kräftige Regenschauer. Schließlich kommen wir bei Sundsvall an die dicht besiedelte Küste. Ein Stück danach gelingt es uns trotzdem, einen halbwegs geeigneten Übernachtungsplatz an einer Nebenstraße zu finden. Donnerstag, 20. 9.: Die Weiterfahrt nach Süden gestaltet sich recht angenehm, die Straße ist großteils gut ausgebaut, zumindest mehrspurig, zum Teil auch Autobahn. So sind wir, inclusive einer Kaffeepause, zu Mittag in Uppsala. Hier haben wir Zeit für einen kurzen Stadtbummel bei recht freundlichem Wetter. Dabei sehen wir uns den Linné-Garten und sein dazugehöriges Haus an. Historisch recht interessant, der Garten ist leider um diese Jahreszeit nicht mehr besonders hübsch. Das Stadtzentrum liegt sehr ansprechend an einem kleinen Fluss, ein Rundgang dauert nicht lang. Wir plaudern mit Fotografen in einem kleinen Atelier und schauen uns noch den Dom an. Auf dem Rückweg zum Auto gehen wir indisch essen, auch wieder ein günstiges Lunch-Angebot. Zunächst geht es dann auf der Autobahn flott weiter, durch Stockholm hindurch stehen wir allerdings im Stau, da der Hauptverkehrsknoten mit einer Baustelle kombiniert ist. Danach geht es aber wieder schneller, da die Autobahn praktisch bis Nynäshamn führt. So sind wir wirklich pünktlich zwei Stunden vor Abfahrt der Fähre am Hafen. Einchecken funktioniert sehr flink, sodass wir bald in unserer Kabine sind und eine heiße Dusche genießen. Den Abend verbringen wir mit Essen und Trinken, wobei das Restaurant sehr gute Qualität zu mitteleuropäischen Preisen bietet. Obwohl es in der Nacht recht windig ist, verläuft die Fahrt ruhig. Freitag, 21.9.: Der Vormittag vergeht nach einem bescheidenen Frühstück recht schnell, bald nähert sich im Sonnenschein die polnische Küste. Pünktlich kommen wir an, die Fahrt ins Stadtzentrum erweist sich dann aber als zäh. Dafür finden wir gleich einen großen und praktisch gelegenen Parkplatz, es dauert allerdings, bis ich Geld bzw. Kleingeld für die Parkgebühr aufgetrieben habe. Danach steht einem Stadtbummel nichts mehr im Weg. Danzig hat eine wunderschöne Altstadt, allerdings wurde praktisch alles nach dem Zweiten Weltkrieg wieder originalgetreu aufgebaut. Wir stärken uns zuerst mit Kaffee und Kuchen, dann gehen wir die Stadt ab; von innen sehen wir uns nur die Marienkirche an. Das Wetter bietet zwar kein gutes Fotolicht, ist aber zum Glück trocken. Nach einer Pause im Campingbus wollen wir bei besserem Licht noch eine Runde machen. Wir werden aber von einem Mann angesprochen, der uns lang erzählt, dass ihm und seiner Familie das Auto gestohlen wurde. Wir hören zu, können ihm aber eigentlich nicht helfen. Im Nachhinein haben wir, wegen einiger Widersprüche, doch auch deutliche Zweifel, ob er uns nicht nur Geschichten erzählt hat. Nun machen wir uns auf die Suche nach einem Restaurant und sitzen dann ganz hübsch am Flussufer, durch einen Gasstrahler hält man es auf der Terrasse noch gut aus. Anschließend machen wir noch ein paar Aufnahmen in der blauen Stunde. Mithilfe des Navi und der Beschilderung fahren wir noch zum Campingplatz, der schon ziemlich verlassen wirkt. Die Putzfrau ruft aber die Besitzerin herbei, sodass wir ordentlich einchecken können. Der Platz liegt angenehm ruhig.
Dresden: Zurück in der Zivilisation – Schokokuchen in drei Sprachen!
Dresden bei Nacht
Dresden bei Nacht: Rathaus
Dresden bei Nacht: Rathaus mit Neptunbrunnen
Marienburg – Remter
Marienburg – Großmeistersaal
Marienburg – Küche
Café Artus in einem überdachten Innenhof, Torun, Polen
Torun, Polen
Kopernikus Universität und Kopernikus Statue vor dem Rathaus, Torun, Polen