Freitag, 7. Mai 2021

Costa Rica - Drake Bay - Corcovado NP

Die Drake Bay ist nur per Taxi-Boot, Flugzeug oder Geländewagen (mit Flußquerung) zu erreichen. Da es schon die letzten Tage immer wieder mehr geregnet hat, als erwartet, bleiben wir bei unserem Plan und stellen unser Auto beim Bootsanleger ab und nehmen das Wassertaxi. Die Boote sind klein, aber schnell, also keine Fotofahrt mit Zwischenstopps. Vor allem die Mündung des Flusses in den Pazifik ist recht spektakulär, aber der Steuermann ist die hohen Welen gewöhnt. Landesteg gibt es keinen in der Drake Bay, also ein wet landing. Gut, dass unsere Exped Reisetaschen wasserdicht sind. Am Strand erwartet uns schon ein Geländewagen, der uns die kurze Strecke zu unserem Quartier führt. Die Casa Tortuga liegt schön an einem kleinem Wasserlauf mit Blick auf das Meer. Das dazugehörige kleine Restaurant gilt als gut und günstig, was wir auch bald austesten. Das Zimmer ist schön und geräumig. Davor wartet schon die Hauskrabbe, Vögel sitzen im üppigen Grün, der Nachmittägliche Regenschauer ist ihnen egal. Gut, dass auch die Klimaanlage gut funktioniert und recht leise ist. Denn es ist auch hier schwül-heiß.

Eine alte Lokomotive auf dem Weg zum Wassertaxi

Geheimnisvolle Steinkugeln der Ureinwohner. Viele wurden von den Spanier zerstört, da sie hofften in ihrem Inneren Gold zu finden.












Geier gibt es überall in Costa Rica


Der erste Ara, direkt am Baum über unserem Quartier


Am zweiten Tag geht es mit dem Boot in den Corcovado Np, einer der Tierreichsten Parks in Costa Rica. Vom Reichtum der Pflanzen, den vielen hundert Baumarten gar nicht zu reden.


Zwischenstopp in einer Bucht, die zweite Ara Sichtung


Tapir

Faultier



Kaiman


Als unser Guide meint, dass wir jetzt durch diese hohle Wurzel ins innere des Baumes kriechen werden, denke ich zuerst an einen Scherz...








harmlose Papierwespen

der erste Nasenbär, viele werden noch folgen


Blick vom Tortuga Restaurant aufs Meer, ein kräftiges Essen haben wir uns nach der langen Tour verdient.


Donnerstag, 22. April 2021

Costa Rica - NP Manuel Antonio

Die Quartierwahl erweist sich hier im Umkreis des beliebten NP Manuel Antonio als etwas schwierig, das Sonderangebot bei booking.com wirkt auf den ersten Blick sehr gut, tolle Parkanlage mit Swimmingpool und schöne Zimmer. Aber die Anlage ist direkt neben der Hauptstraße, auf Google Maps war das anders eingezeichnet. Auch ist die Anlage nur auf Sparbetrieb, am Abend gibt es nur beschränktes Essensangebot zu überhöhten Preisen, der Hamburger mit grün! gefärbtem Weckerl um 15$, naja irgendwann auf Reisen zahlt man halt "Deppensteuer". Der NP ist dafür sein Geld wert, allerdings ist die erste Hürde das Geld einmal loszuwerden, denn die Kassen beim Eingang sind ausgefallen. Ein hilfsbereiter Guide schafft es dann über sein I-phone im Internet zwei Eintrittskarten für uns zu buchen. Dafür nehmen wir dann doch einen Guide aus seinem Team und da ein weiteres Pärchen nicht auftaucht, bekommen wir so eine Privatführung. Billig sind die Preise in Costa Rica sowieso nicht, 15$ pro Person für einen Tageseintritt in den NP, so 35-45$ für einen Guide. Hotels und Essen je nach Standard etwas unter unserem Preisniveau, aber auch nur, weil derzeit viele Sonderangebote zu haben sind. Normalerweise müsste man im April die guten Quartiere Monate voraus buchen.

Immerhin, das Hotel hat eine schöne Parklandschaft, wo uns am Morgen gleich einmal Brüllaffen mit ihren Kletterkünsten beeindrucken.





Ein gut getarnter Vogel sitzt auf seinem Nest, ohne Guide findet man solche Motive nur schwer


Faultiere sind auch nicht so leicht auszumachen

Bei den Einheimischen ist der Park wegen seiner schönen Strände beliebt, denn an vielen Küstenabschnitten kann man wegen starker Strömungen gar nicht baden gehen.


Bei den Eintrittspreisen wäre etwas mehr Wegpflege wohl machbar?



Weißschulterkapuzineraffen





Costa Rica - Pazifikküste

Nach einer ungewohnt warmen Nacht, wo der Deckenventilator etwas für Kühlung gesorgt hat, packen wir schon wieder zusammen und fahren mit einem kurzen Zwischenhalt bei der Krokodilbrücke weiter in den NP Carara. Dort gehen wir einmal eine längere Runde und auch ohne Guide sehen wir recht viele  Tiere. Natürlich bleiben wir stehen, wenn eine geführte Gruppe hinauf in die Bäume starrt, so sehen wir immerhin unseren ersten Tukan.



















Nach diesem lohnenden ersten Nationalpark fahren wir weiter die Pazifikküste entlang. Seltsam für uns ist, dass es kaum Lokale mit Meerblick gibt, fast alle liegen direkt an der Straße, die die Haupverbindung nach Panama darstellt und dementsprechend viele Trucks sind da unterwegs.
Das Lokal Vista Hermosa ist da eine angenehme Ausnahme. Über den schwarzen Strand kann man nur mit Schuhen gehen, der Sand ist extrem heiß!